Die Schlosskirche Berlin-Buch bekommt ihren Turm

Berlin Buch braucht sein Wahrzeichen – die Schlosskirche mit Turm

Es ist soweit.

Modell der Schlosskirche

Die Sanierung der Schlosskirche Berlin-Buch hat begonnen.

Während der Sanierung der Schlosskirche berichtet für sie Stefan Kretzschmar als Beauftragter des Gemeindekirchenrat (GKR).

Wenn Sie Fragen rund um das Baugeschehen haben, können Sie sich gerne an mich persönlich per Mail über

social-media@schlosskirche-berlin-buch.de oder telefonisch unter +4917630767303 wenden

oder sie sprechen den GKR bzw. die Mitarbeiter*innen der Gemeinde an. Kontaktdaten finden sie hier.

Wenn sie den Aufbau und die Sanierung der Schlosskirche Berlin Buch finanziell mit einer Spende unterstützen möchten, nutzen Sie bitte den QR-Code

Oder Sie können das über unser Gemeindekonto tun:

Kontoinhaberin:

Evangelische Kirchengemeinde Buch (Ev. KG Buch)
IBAN: DE36 1005 0000 4955 1927 05
BIC: BELADEBEXXX Verwendungszweck nicht vergessen: Sanierung Schlosskirche


6. Update Juni 2024: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 26. Kalenderwoche 2024)

Hauptgesims unter der Rabitzkuppel

Ein Modell für das Hauptgesims in der Schlosskirche, welches unterhalb der Rabitzkuppel angebracht wird, wurde erstellt. Nach Fertigstellung des Gesims wird es bis zu acht Wochen dauern, bis dies durchgetrocknet ist und weiter bearbeitet werden kann.

(Stand 25. Kalenderwoche 2024)

Opaion in der Rabitzkuppel

Der Rohbau des Opaion wurde fertiggestellt. „Ein Opaion, deutsch Opäum, ist eine runde Öffnung am höchsten Punkt einer Kuppel. Andere Bezeichnungen sind Kuppelauge oder schlicht Auge.“ (Wikipedia). In der Schloss ist das Opaion nach oben geschlossen, da über der Rabitzkuppel die Betondecke für den Turm. Die jetzige Öffnung wird noch durch eine Platte geschlossen.

(Stand 24. Kalenderwoche 2024)

Hauptgesims am Turm wird montiert

Die ersten Sockel für das Hauptgesims am Turm wurden montiert. Das Hauptgesims wird unterhalb der großen Turmkuppel zu sehen sein. Es wird an jeder Seite einen großen Bogen bilden unter dem dann die Turmuhren angebracht werden. Es ist ein wesentliches Strukturelement in der Gliederung des Turmes.

Rabitzkuppel fast geschlossen

Die Kuppel wurde mit den ersten Lagen Gips gefüllt. Die Unterkonstruktion ist damit nicht mehr zu sehen. Es lässt sich schon erahnen, wie die Kuppe später einmal aussehen wird. Aktuell werden die unteren Gipslagen eingebracht. Danach die finale Schicht. Diese wird am Ende verrieben und geglättet bevor der Mahler den Farbanstrich aufträgt.

(Stand 23. Kalenderwoche 2024)

Rabitzkuppel erhält Gipsputz

An der Unterkonstruktion der zukünftigen Rabitzkuppel wurden die erste Gipslehren angebracht. Diese dienen als Maß für die Dicke der Gipsschicht und Auflage für die Reibebretter zur Herstellung der gesamten Gipsschicht

Balustrade nimmt Form an

Die ersten Baluster sind montiert und lassen erahnen, wie die Balustrade einmal aussehen wird. „Der Baluster ist ein untersetztes Säulchen von rundem oder eckigem Querschnitt mit stark profiliertem Schaft. Baluster kommen selten einzeln vor, etwa als stelenartiger Untersatz oder Möbelfuß; häufig werden sie in Reihe als Balustrade verwendet. Wikipedia (DE).“

(Stand 22. Kalenderwoche 2024)

Kapitelle montiert

Die Kapitelle auf den Säulen am Turm, die von der Firma Lankers hergestellt wurden, sind auf den Säulen am Turm montiert worden.

5. Update Mai 2024: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 21. Kalenderwoche 2024)

Säulen werden angebracht

Die acht Säulen, die am Turm links und rechts von den Schalläden dem Turm Struktur geben, wurden von der Firma RvH Restaurierung von Holzobjekten mit dem Kran in Position gebracht und angeschraubt. Damit nimmt die die zukünftige Turmstruktur Gestalt an.

(Stand 20. Kalenderwoche 2024)

Balustrade

Die zukünftigen Säulen für die Balustrade liegen für den Einbau auf dem Gerüst. Aktuell werden noch Maurerarbeiten zur Vervollständigung der Struktur der Balustraden durchgeführt.

(Stand 18. Kalenderwoche 2024)

Treppe zum Turm eingebaut

Um zukünftig vom Innenraum der Schlosskirche in den Turm zu gelangen, ist eine Treppe notwendig, die aus dem Dachraum über der Orgel und hinter der neuen Rabitzkuppel durch eine feuerfeste Klappe zum Turm führt. Die Firma K&R Klinkerbau hat die Treppe mit Seilwinde an den vorgesehenen Platz gezogen und befestigt.

Schiefereindeckung der Kuppel

Die ersten Schieferplatten wurden von den Kollegen der Dachdeckerfirma Dennert an der Kuppel angebracht. Im wahrsten Sinne des Wortes wird hier Handwerk sichtbar. Jede Schieferplatte muss individuell zugeschlagen, dem Dach entsprechend angepasst und mit Kupfernägel angenagelt werden. Nur wenige Handwerker können noch diese alte Technik.

Schieferplatten werden individuell zugeschlagen und angepasst

Große Säulen am Turm

Die Unterkonstruktion für die acht großen über 4 m langen Säulen wurden von der Firma RvH Holzbau am Turm angebracht. Sie dienen der Befestigung und zur Montage der Säulen.

Stein für Stein

Die Balustrade mit Gesims nimmt langsam seine zukünftige Form an. Neben den geraden Teilen sind in dieser Woche die Bögen an der Reihe. Problematisch sind noch die Übergänge vom Bogen zur Geraden. Der letzte Stein im Übergang muß mit Metallanker befestigt werden, damit dieser nicht abkippen und ausbrechen kann. Hier ist der Statiker gefragt, der die Stärke und Art des Ankers festlegen muss. Wir hoffen auf eine schnelle Entscheidung, dass weiter gebaut werden kann.

Die Balusterpostamente, die der Balustrade eine gegliederte Struktur geben, werden gemauert.

(Stand 17. Kalenderwoche 2024)

Schalläden werden eingebaut

Die Rahmen für die Schalläden am Turm sind an allen vier Öffnungen montiert. DieRahmen für das halbrunde Fenster oberhalb der Schalläden sind ebenfalls eingebaut. Im Turm warten die Schalläden auf die Montage.

Fenster in Lukarne eingebaut

Die vier Fenster in den Lukarnen an der großen Turmkuppel sind eingebaut. Der Turm bekommt so Schritt für Schritt sein zukünftiges Aussehen.

Die Kupferlukarnen bekamen an den Rändern noch eine Kürzung und das Anbringen eine Aufkanntung wurde notwendig damit Regenwasser gut am Dach ablaufen kann. Auch war die Kürzung und Aufkanntung des Kupfers notwendig, weil bei den zukünftigen Temperaturen am Turm die unterschiedlichen Materialien (Kupfer, Holz und Schiefer) zu Bruchschäden am Schiefer führen könnte.

(Stand 16. Kalenderwoche 2024)

Rabitzkuppel entwickelt sich

Die ersten Trägerplatten aus feinem Metallgeflecht sind angebracht. Sie dienen als Trägermaterial für den danach aufzutragenden Gipsputz. Auch die Form der zukünftigen Fensteröffnungen sind jetzt schon deutlicher zu erkennen. Ein kleinesKunstwerk aus Metall was nach Fertigstellung der Kuppel mit Gipsputz nicht mehr zu sehen sein wird.

Epitaph

Die Rückwand hinter dem Epitaph hat einen Farbanstrich erhalten. Er orientiert sich an den gefundenen Farbresten. In Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde haben wir uns auf den im Bild zu sehenden Farbton geeinigt.
Die finale Reinigung des Epitaph erfolgt erst, wenn in der Schloss Die Arbeiten soweit fortgeschritten sind, dass eine Baustaubentwicklung auf ein Minimum reduziert ist.

(Stand 15. Kalenderwoche 2024)

Tatkräftige Unterstützung

Die Firma Nüthen Restaurierungen, die in der Schlosskirche die Rabitzkuppel einbringen und andere gestalterische Arbeiten durchführen, haben tatkräftige Unterstützung mit dabei. Mia Quaiser absolviert bei der Firma ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ). Dies wird organisiert von den Jugendbauhütten.

Die Jugendbauhütten sind ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Trägerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd).

Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) sind als einer der ältesten und größten Träger der außerschulischen (Jugend-)Bildungsarbeit  und wurden 1999 gegründet.

Schallläden und Fenster für den Turm

Die Schalläden für den unteren Teil des Turmes erhalten ihren Anstrich und sollen in den kommenden Wochen im Turm montiert werden.
Ebenfalls stehen die halbrunden Fenster, die oberhalb der Schalläden eingebaut werden, die Runden Fenster für die Lukarnen und die länglichen Fenster für die Laterne für die Montage bereit.

Altar und Kanzel

seit Beginn der Bauarbeiten in der Schlosskirchen stehen Altar und Kanzel in der Werkstatt unseres Diplom Restaurators Sascha Hahn und wurde in mühevoller Arbeit von Schmutz und vier Lagen Schellack gereinigt. Zum Schutz der Oberfläche und zur Anpassung von Farbdifferenzen an der Kanzel und des Altars soll eine Retusche und ein Schellacküberzug aufgetragen werden. Weiterhin zeigen sich im Bereich der Vergoldung auf der zentralen Kartusche der Kanzel größere Fehlstellen, die für ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild geschlossen werden sollen (siehe Anhang). Da die Finanzierung für diese Arbeiten nicht im Kostenrahmen liegen, werden wir hierfür weitere Spendengelder benötigen.

(Stand 14. Kalenderwoche 2024)

Kaiserstab angeliefert

Die Firma „Kunstschmiede Schwuchow“ hat den Kaiserstab für die künftige Krönung der Schlosskirche angeliefert. Der Kaiserstab dient neben der Befestigung der Krönung auch dazu die Haube der Laterne mit dem Kran auf den Turm aufzusetzen. Um dies konkret zu besprechen, waren neben der Firma Schwuchow auch unser verantwortlicher Statiker und die Zimmerei AZ Holzbau vor Ort.

3. Update März 2024: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 13. Kalenderwoche 2024)

GESEGNETES OSTERFEST 2024

aus der Schlosskirche Berlin Buch

Schablonen

Die ersten Schablonen für zB. Hauptgesims oder Kuppel-Rosette wurden durch die Stuckateure angefertigt.

Balustrade wächst

Die zukünftige Balustrade hat den zweiten Ringanker erhalten. Jetzt erfolgt das Ausmauern der Außenwand der Balustrade. Der Betonmischer läuft die ganze Zeit.
Für das Ausmauern werden ebenfalls die alten ausgebauten Ziegel genommen.

Stahlgeflecht für die Rabitzkuppel
wie das Netz einer Spinne spannen sich die Stahlstangen über die Decke. Sie lassen erahnen, welches Ausmaß die Rabitzkuppel einmal haben wird.
Weitere Stahlstäbe liegen im unteren Teil der Kirche und warten darauf, an ihrem Platz eingebaut zu werden. Auf der Zeichnung ist sehr schön die zukünftige Gitterstruktur, die die zukünftige Kuppel bilden wird, zu sehen.

(Stand 12. Kalenderwoche 2024)

Zweiter Ringanker für die Balustrade

Für den zweiten Ringanker für die zukünftige Balustrade auf dem Tambour wurde die Schalung mit der Stahlbewehrung errichtet. Als Nächstes erfolgt das Ausgießen der Schalung mit Beton.

Erster Bogen für die Rabitzdecke

Der Innenausbau der Schlosskirche geht voran. An der Betondecke wurde der erste Bogen für die spätere Montage der Rabitzdecke von den Kollegen der Firma Nüthen montiert.

(Stand 11. Kalenderwoche 2024)

Mauer für Balustrade

Die Balustrade auf dem Tambour hat inzwischen eine Höhe von 50 cm erreicht. Alle alten Ziegelsteine, die im Frühjahr 2023 abgetragen wurden, werden wieder verwendet. Wenn die entsprechende Höhe der Mauer erreicht ist, wird ein zweiter Ringanker gegossen.

Brandschutz an Betondecke

Die Platten für den späteren Brandschutz sind fast vollständig an der Decke und den Stahlträgern angebracht. Eine dünne Putzschicht wird noch aufgetragen um dem gesamten Halt zu geben und evtl. Spalten zum Beton zu schließen.

(Stand 10. Kalenderwoche 2024)

Kupferblech für Traufgesims

Die Dachdeckerfirma Dennert hat damit begonnen, das Gesims am oberen Teil des Turmes mit Kupferblech zu beschlagen. Damit beginnt die Dacheindeckung der großen Kuppel des Turmes mit Kupfer. Es folgt in den nächsten Wochen das Aufbringen von Schieferplatten auf der gesamten Kuppel.

2. Update Februar 2024: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 9. Kalenderwoche 2024)

Brandschutzmaßnahmen

Die Stahlträger, die die Betondecke tragen auf der der Turm errichtet wurde, wird mit „Promatecplatten” verkleidet. Damit soll sichergestellt werden, dass im Falle eines Brandes die Stahlträger eine längere Zeit einem Feuer standhalten und sich nicht verbiegen oder brechen. Brandschutz ist immer vorbeugend in der Hoffnung, dass er nicht gebraucht wird. Auch die Betondecke wird in den nächsten Tagen mit Feuerschutzplatten verkleidet.

(Stand 8. Kalenderwoche 2024)

Erster Ringanker für die Balustrade begonnen

Die Firma K&R Klinkersanierung hat damit begonnen die Unterkonstruktion für den ersten Ringanker der zukünftige Balustrade zu bauen. Dafür werden Edestahlanker als Basis aufgebracht, die dann mit den alten abgetragenen Ziegelsteine der Mauerkrone aufgemauert werden. Auf die erste Ziegellage wird ein Ringanker zur Stabilisierung der Balustrade mit Beton und Stahl erstellt und gegossen.


Treppe im Turm eingebaut

Für spätere Wartungsarbeiten und Reparaturen am und im Turm wurden Treppen im Inneren des Turmes eingebaut. Damit wird es möglich, von der Betondecke auf der der Glockenstuhl stehen wird bis nach oben in die Laterne zu steigen und Kontrollen sowie evtl. Reparaturen durchzuführe.

(Stand 7. Kalenderwoche 2024)

Lukarne sind eingesetzt

Schneller als geplant sind die vier Lukarnen in der Turmkuppel eingesetzt. Sie bekommen noch ihren letzten Schliff aus Meisters Hand. eine sehr schöne Handwerksarbeit. Jetzt kann der Dachdecker mit den weiteren Arbeiten anschließen und auch die Dachfenster können eingebaut werden.

Balustrade wird errichtet

Der Aufbau der Balustrade hat begonnen. Die im letzten Jahr demontierten Ziegelsteine wurden auf die Schlosskirche gebracht und in den kommenden Tagen für die Grundlage der neue Balustrade genutzt werden.

Lukarnen angeliefert

Die vier Lukarnen für die große Turmkuppel wurden von der Firma Hardtware aus Urach angeliefert und mit dem Kran auf die Turm gebracht. Nach Vermessung und Vorbereitung der Öffnungen durch die Firma AZ Holzbau werden die Lukarnen in den kommenden Tagen in der Kuppel eingesetzt.

(Stand 6. Kalenderwoche 2024)

Kuppel geschlossen
Die Kuppel ist komplett geschlossen. Auf die sichtbare Öffnung wird demnächst die auf dem Friedhof stehende Laterne aufgeschraubt. Dazu ist allerdings noch notwendig, dass von der Firma Dennert GmbH die Dacheindeckung mit Schieferplatten und Kupferabdeckungen sowie von der Firma Hardtware die vier Lukarnen angebaut werden. Geplant ist der Einbau der Lukarnen ab der 7. Kalenderwoche.

Model einer Lukarne

Innentreppen und Plattformen im Turm
Um im Turm zukünftig für Wartungsarbeiten und ggf. Reparaturen bis zur Spitze zu kommen, werden Treppen und dazugehörige Plattformen von der Firma AZ Holzbau eingebaut. die Konstruktion besteht aus Eichenholz um Stabilität und Brandsicherheit zu gewährleisten.

Musterbögen für die Rabitzkuppel
Herr Split, von der Firma Nüthen Restauranierungen GmbH, hat damit begonnen, Musterbögen für die neue Rabitzkuppel anzubauen. Notwendig ist dies, um die Höhe der Kuppel und den Abstand zur Betondecke festzulegen. Herausforderungen sind dabei noch die noch fehlende Dämmplatten zur Betondecke, die Klärung für die Durchführung der Stromleitungen für den zentralen Leuchter in der Schlosskirche, die Stahltreppe für den Durchstieg vom Dachbodenraum durch die Betondecke zum Turm. Weiterhin werden die sechs Fenster in der kommenden Woche ausgebaut und für eine Sanierung und Einbau einer Verbundverglasung zur Tischlerei gebracht.

1. Update Januar 2024: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 5. Kalenderwoche 2024)

Krönung im Rohbau ist fertig
Die Kunstschlosserei Schwuchow aus Angermünde hat die Krönung für die Schlosskirche im Rohbau fertiggestellt. Jetzt fehlt nur noch die Vergoldung, die in den kommenden Wochen aufgebracht wird. Wir rechnen damit, dass Mitte April die Krönung auf den fertigen Turm aufgebracht wird.

Gesimse werden angebracht
Die Firma RvH hat damit begonnen, die ersten Teile für die Gesimse angebracht. Damit wird die Außenfassade des Turmes Schritt für Schritt komplettiert. Keine einfache Arbeit auf dem Gerüst bei Regen und zum teil Minusgraden.

(Stand 4. Kalenderwoche 2024)

Kuppel nimmt Gestalt an
Die ersten Schalungsbretter für die große Kuppel sind aufgebracht und werden in der kommenden Woche vervollständigt. Dann kann die Dachdeckerfirma Denner beginnen mit der Dacheindeckung

Sturm über Berlin Buch

Starke Sturmböen haben die Arbeiten am Turm der Schlosskirche sehr beeinträchtigt. Fassadenteile mussten mit dem Kran nach Oben gebracht werden. Das war durch den sehr starken Wind nicht einfach zu bewerkstelligen für die Kranführung. Es ist aber alles gut gegangen.
Die Bauplanen haben dem Sturm getrotzt bis auf wenige Ausnahmen. Gute Arbeit von der Gerüstbaufirma Tisch. Alle Teile, die sich gelöst hatten, wurden umgehend wieder befestigt. Es wird nicht der letzte Sturm in diesem Jahr sein, der uns in Buch treffen wird aber wir sind gut gewappnet.

Das Bauschild hat es getroffen
war aber schon am gleichen Tag wieder angeschraubt. Verletzt wurde niemand und auch einen Sachschaden hat es nicht gegeben.

(Stand 3. Kalenderwoche 2024)

Die Schöne verhüllt sich noch….

Eine sehr schöne Aufnahme der Schlosskirche Berlin Buch, aufgenommen von Herrn Kranke am 17. Januar 2024. Es ist schon zu erahnen, wie die Schlosskirche nach Fertigstellung das Ortsbild neu prägen wird.

Außenfassade wird geschlossen
Schritt für Schritt werden die einzelnen Teile der Holzverkleidung des Turmes angebracht. Hier kann durch ein Schallloch ins innere der Turmes geschaut werden. Später werden die Schalllöcher noch mit Lammellentüren verschlossen.

(Stand 2. Kalenderwoche 2024)

Vorbereitungen für die Rabitzkuppel

Das Gerüst im Inneren der Schlosskirche ist zurückgebaut. Ein Rollgerüst steht jetzt auf der Plattform. In den kommenden Tagen wird von der Firma K&R Klinkersanierung die Restliche Schalung an der Decke entfernt, die Stahlträger aßen einigen Stellen mit Rostschutzfarbe gestrichen. Danach wird ein feuerhemmende Schicht auf die Stahlträger und an die Betonschicht angebracht. Eine Stahltreppe zum Turm wird eingebaut und der Durchstieg zum Turm wird fertig gebaut und eine Stahltür eingebaut.

(Stand 1. Kalenderwoche 2024)

Start ins neue Jahr

Das Jahr 2024 ist eine Woche alt. Ich hoffe, das Jahr hat gut für Sie begonnen. Gottes Segen und ein friedvolles Jahr 2024 wünsche ich Ihnen.
Vor Ende des Jahres 2023 konnte durch die Sanitärfirma Prüßing unsere Heizung für die Schlosskirche wieder in Betrieb genommen werden. Wärme in der Schlosskirche ist wichtig und notwendig, damit die Arbeiten in der Schlosskirche weiter gehen können und die Firma, die eine neue Kuppel, die überwiegend aus Gips hergestellt wird, errichten kann. Das Gerüst in der Schlosskirche ist vorbereitet und in der 2. Kalenderwoche sollen die Arbeiten in der Schlosskirche beginnen.

Weitere Fassadenteile für den Turm

Um die Außenhülle des Turmes zu komplettieren, wurde von der Firma AZ Holzbau weitere Fassadenelemente Anfang das Jahres angeliefert und auf das Gerüst gehoben. In den kommenden Tagen werden diese am unteren Teil des Turmes befestigt.

11. Update Dezember 2023: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 52. Kalenderwoche)

Dankbar blicken wir auf das Jahr 2023 zurück

Das Jahr 2023 geht zu Ende. Vieles ist an unserer Schlosskirche in diesem Jahr geschafft. Wir sind sehr dankbar für alles Engagement und Mittragen der Baufirmen, Planern, Architekten, Restauratoren, Zuwendungsgeber, Einzelspendern, Betern, Förderern, …..

Die große Weltpolitik hat uns auch in Berlin Buch von Anfang an betroffen. Nicht alles konnte nach Plan durchgeführt werden. Nach einem Jahr ist aber schon zu sehen, wie die Schlosskirche einmal das Stadtbild von Berlin Buch prägen wird. Wir können gespannt sein, wenn im März/April 2024 das Gerüst abgebaut und die Schlosskirche in voller Pracht wieder Berlin Buch zieren wird. Auch der Innenausbau hat begonnen und wir hoffen, dass wir im Sommer 2024 unsere Schlosskirche mit einem großen Fest einweihen können.
Wir wünschen allen

ein gesegnetes, friedvolles und gutes Jahr 2024

(Foto von Adolf Henke)

(Stand 51. Kalenderwoche)

Treppe Buch

Die Teile für die Treppe im Turm liegen auf der Montageplattform und warten auf den Einbau. Die ist in Zukunft wichtig um anfallende Wartungs- und Kontrollarbeiten in und am Turm durchführen zu können.

Balustradenteile geliefert

auch die Balustradeteile liegen zum Einbau bereit. Wenn es das Wetter zuläßt, werden diese in den kommenden Tagen montiert.

Schlosskirche bekommt ein Notdach

Damit die Arbeiten am Turm weitergehen können, hat die Gerüstbaufirma Tisch, die wie immer zeitnah, schnell und kompetent arbeitet, ein Notdach über die Schlosskirche gesetzt.
Zimmerer und Dachdecker können jetzt auch bei schlechtem Wetter weiter am Turm arbeiten. Die jetzt noch eingepackte Kuppel kann dann wieder freigelegt werden und die Lattung, Unterspannbahn, vier Lukarnen und die Schiefereindeckung können Wetterunabhängig aufgebracht werden.

(Stand 50. Kalenderwoche)

Wer arbeitet soll auch feiern…

Zu einem kleinen Adventsessen als Dankeschön im Namen der Gemeinde und des Fördervereins Turm e.V. für die Handwerker, Ingenieure und Planer die an unserer Schlosskirche mitbauen, haben wir am Freitag vor dem dritten Advent veranstaltet.
Ein Dank geht auch auf diesem Wege an alle Kolleginnen und Kollegen die Aufgrund von anderen Verpflichtungen, Krankheit oder zu erledigenden Arbeiten nicht teilnehmen konnten – namentlich Frau Keller, Herr Wagner und Herr Pomm.

(Stand 49. Kalenderwoche)

Blick zur Betondecke in der Schlosskirche

zusehen ist die Schalung. Sie war notwendig, um die Betondecke herzustellen auf der jetzt der Turm steht. In den nächsten Tagen wird diese Schalung komplett demontiert. An der Decke wird dann zukünftig die Rabitzdecke der Innenkuppel befestigt sein.

Innengerüst wird zurückgebaut

Das Innengerüst wird zurückgebaut und vorbereitet für den Innenausbau. Hier steht als Nächstes der Einbau der Rabitz-Innenkuppel an. Dazu ist es notwendig, das Innengerüst bis zur Höhe der alten Binnenkuppel abzutragen und dann eine Plattform für die zukünftigen Rollgerüste einzubringen. Dazu war es notwendig, die eingebrachten Stahlträger wieder aus der Schlosskirche zu bringen. Ein Fensterteil zur Straßenseite musste dafür genutzt werden. Die Stahlträger wurden dann mittels Portalkran innen und mit dem großen Kran Außen für den Abtransport in den Eingang vor der Schlosskirche verbracht.

In der Schlosskirche brennt schon Licht

Ein Anblick unserer Schlosskirche den uns Adolf Henke von seinem Balkon aus ermöglicht hat. Die dunkle Jahreszeit kurz vor Weihnachten macht dieses Bild möglich und zeigt auch, dass unsere Baufirmen fleißig am Turm arbeiten. Oben im Turm die Firma AZ Holzbau und in der Kirche die Firma Tisch.

10. Update November 2023: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 48. Kalenderwoche)

Große Bögen, Verzierungen, Säulen

Die Teile für die Turmverzierung an der Fassade der Schlosskirche sind fast fertig. Es bedarf einer Menge an Arbeitsgänge um die Bögen, Winkel und Übergänge bei der Größe der Bauteile umzusetzen. Die Firma RvH Restaurierung von Holzobjekten mit ihren Kollegen hat hier sehr gute Arbeit geleistet und die Verzierungen werden das Äußere des Turms der Schlosskirche zieren. Einige Teile sind noch in der Werkstatt der Malerfirma Pictor und erhalten die ersten Farbanstriche.

Die Kuppel wächst und bekommt ihre zukünftige Form

Kuppelbögen angeliefert

Auf der Arbeitsplattform neben der Schlosskirche liegen die vorgefertigten Bögen für die große Kuppel des Turms. Sie sollen in der 49. KW an ihre vorgesehene Stelle verbaut werden. Sie bilden die Basis für die neue Turmkuppel.

(Stand 47. Kalenderwoche)

Holzverkleidung wird angebaut

Die ersten vorgefertigten Platten für die Turmfassade sind montiert und man erkennt schon sehr gut die Dimensionen des zukünftigen Turms. Die Teile sind Außen und Innen mehrmals mit Leinölfarbe vorgestrichen und hat schon die zukünftige Farbgestaltung.

(Stand 46. Kalenderwoche)

Teile für den Turm werden angeliefert

Der Mittelteil des Turmes für die zukünftige große Kuppel vom Turm wurde angeliefert und mit Kran auf die Montageplattform gehoben. Dort wurde diese aufgerichtet und mit dem Kran an die dafür vorgesehene Stelle gehoben. Einige Vorarbeiten mussten dafür noch erledigt werden. Dies geschah mit Ruhe und Präzision von den Kolleginnen und Kollegen der Firma AZ Holzbau Zimmerei GmbH.

Besuch auf der Baustelle

Frau Kesse-Wipprecht und Frau Blaut vom Bundesministerium für Kultur und Medien (BKM) und Frau Müller vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) zusammen mit Herrn Pomm Bauherrenvertretung vom Kirchlichen Verwaltungsamt (KVA) und Herrn Wagner Architekturbüro Jordi&Keller haben sich über den Stand der Bauarbeiten an der Schlosskirche erkundigt.

9. Update Oktober 2023: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 44. Kalenderwoche)

Zimmererarbeit

Viele Arbeiten und Handgriffe sind notwendig um die Konstruktion des Turminnenlebens zusammen zu bauen. Viele Schrauben und Bänder sind mittlerweile an ihrem Platz. So wächst der Turm der Schlosskirche Berlin Buch in die Höhe.


(Stand 43. Kalenderwoche)

Gerüst und Aufzug

Nicht nur der Turm wächst. Auch das Gerüst und der Aufzug wachsen mit. So können die Bauarbeiter ohne Probleme sich selbst und das benötigte Material nach oben an die notwendigen Stellen bringen. So bleibt der mühsame Treppenaufgang erspart.

Weiter geht es Stück für Stück

Die Holzkonstruktion des Turmes nimmt schon Gestalt an. Es ist schon ein toller Blick von dieser Höhe über Buch und darüber hinaus zu blicken.

(Stand 42. Kalenderwoche)

Der Turm der Schlosskirche wächst

Endlich kann wieder etwas beim Bau der Schlosskirche gesehen werden!
Mit Beginn der 42. Kalenderwoche hat die Errichtung der Holzkonstruktion durch die Firma AZ Holzbau Zimmerei GmbH begonnen. Ein Teil der Seitenwände für die Innen- und Außenkonstruktion lagen schon eine Weile vorgefertigt auf der Arbeitsplattform neben der Schlosskirche. Damit ist jetzt ein schnelles Erstellen der ersten Turmteile möglich.
Für das Foto geht unser besonderer Dank an Rosi und Adolf Henke vom Wohnhaus gegenüber der Schlosskirche.

(Stand 41. Kalenderwoche)

Die Betondecke ist fertig

Die Betondeck ist fertig gegossen und kann schon betreten werden. Für eine vollkommene Durchhärtung steht das Innengerüst aber noch bis Ende Oktober.
Jetzt können aber trotzdem schon auf der Decke die nächsten Arbeiten erfolgen. Die Firma AZ Holzbau Zimmerei GmbH ist schon dabei die Befestigungspunkte für die Holzkonstruktion auf die Betonfläche zu zeichnen und festzulegen.
Das Notdach wurde abgenommen. Die Gerüstbaufirma Tisch wird in den nächsten Tagen das Gerüst nach oben verlängern und das Dach für die weitere Bauphase wieder anbringen.

(Stand 40. Kalenderwoche)

Beton wird gegossen

Am Freitag, 06. Oktober wurde der Beton für die Decke gegossen. Viele Betonkübel waren notwendig, um die gesamte Decke herzustellen. Da diese im Ganzen gegossen werden musste, war es ein langer Arbeitstag für die Kollegen von K&R Klinkerbau.

8. Update September 2023: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 38. und 39. Kalenderwoche)

Stahlbewehrung und Ringanker für die Decke

Die Stahlbewehrung für Ringanker und Betondecke wurden eingebracht. Damit ist der Weg frei, die Betondecke kommende Woche zu gießen. Ca. 80 Tonnen feuchten Beton wird die darunterliegende Stahlkonstruktion tragen müssen.

Die Firma Tisch hat mit der Unterkonstruktion ganze Arbeit geleistet damit durch diese die zukünftige Betondecke gut gehalten wird. Dazu war die Verstärkung des Gerüstes im unteren Bereich und das einziehen von Stahlträgern im oberen Bereich innerhalb der Schlosskirche notwendig.

Ein paar Restarbeiten werden Anfang der 40 Kalenderwoche noch nötig sein und dann kann der Beton auf der gesamten Fläche eingebracht werden.

(Stand 37. Kalenderwoche)

Schalung für die Betondecke

Die Schalung für die Betondecke ist fertiggestellt. Die Spitze in der Mitte ist notwendig um für die darunter endende Kuppel genügend Platz zu haben. In der 38. Woche erfolgt dann das Aufbringen der Stahlbewährung.

(Stand 36. Kalenderwoche)

Kapitelle für den Turm sind fertig

Von den Bildhauerinnen und Bildhauern der Firma Lankers haben die Kapitelle für den Turm hergestellt. Diese wurden im Keller der Gemeinde eingelagert und dort von der Malerfirma „Pictor Meisterhandwerk und Denkmalpflege e.K.“ mit den notwendigen Farbanstrichen versehen.

(Stand 35. Kalenderwoche)

Schalung für die Betondecke

Schalung wurde an der Innenseite der Mauerkrone befestigt und mit Stahlbolzen im Mauerwerk verankert. Für die Rundungen mußten Platten mit der Handkreissäge mit Schlitzen versehen werden, um die Rundung des Ringankers herzustellen. Alles ist dann von Außen und Innen mit Kanthölzern abgestützte worden, damit der Beton ein gutes stabiles Bett hat.

7. Update August 2023: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 34. Kalenderwoche)

Laterne bekommt ihre Dacheindeckung

Die ersten Kupferplatten sind am Dach der Laterne angebracht und Schieferplatten werden ebenfalls aufgebracht. Es ist eine sehr filigrane Arbeit und alles muss ganz genau von den Dachdeckern ausgemessen und gerechnet werden, dass am Ende ein gleichmäßiges Schiefernplattenbild entsteht.

(Stand 34. Kalenderwoche)

(Stand 33. Kalenderwoche)

Stahlträger geliefert und eingebaut

Die Basis für die Betondecke, auf die der Turm zum stehen kommen soll, wurde eingebaut. Mehrere Stahlträgertteile wurden mit 250 mm dicken Schrauben zusammen geschraubt. Mehr als 7,5 Tonnen Stahl waren dafür nötigt, um die statischen Auflagen zu erfüllen. Die Kollegen von K&R Klinkersanierung GmbH hatten eine Menge zu tun um die Stahlträger in Waage zu legen, zu fixieren und alle Schraubverbindungen anzubringen.

Ringanker für die Betondecke

Die Vorarbeiten für den zukünftigen Ringanker als Auflage für die Betondecke sind gemacht. Als nächstes kommen die Stahlträger die die Decke tragen werden. Mehrere Stahlstangen unterschiedlicher Stärke wurden mit Stahlkörben verbunden und zu einem gesamten Korb geknüpft. Dieser wird dann nach anbringen einer Schalung zu einem Betonring vergossen.

Bauwatch und in eigener Sache

Die auf der Baustelle aufgestellten Anlagen der Firma „Bauwatch“ tun ihren Dienst. Personen, die sich auf der Baustelle bewegen, werden aufgezeichnet, über Lautsprecher angesprochen und gebeten, die Baustelle zu verlassen.
Das Betreten der Baustelle ist untersagt. Ich bitte alle, sich an diese Regelung zu halten. In der Regel wird die Polizei informiert und ich darf auch auf der Baustelle erscheinen, egal zu welcher Uhrzeit. Brauch ich nicht unbedingt!

(Stand 32. Kalenderwoche)

Erste Turmkonstruktion

Die ersten Holzteile für den Turm sind von der Firma „A-Z Holzbau Zimmerei GmbH“ montiert. Es handelt sich dabei um einen Teil der inneren Holzkonstruktion des Turmes. Die Konstruktion ist ca. acht Meter hoch und fünf Meter breit. Insgesamt müssen vier von diesen Teilen zusammengebaut werden um daran die äußere Konstruktion mit der Außenverkleidung zu befestigen. Wir hoffen, dass die Betondecke bald fertig gegossen wird damit der Turm in die Höhe wachsen kann. Leider fehlen noch ein paar statische Berechnungen für die Mauerkrone die aber, hoffentlich, in den nächsten Tagen kommt.

6. Update Juli 2023: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 30. und 31. Kalenderwoche)

Vorbereitungen für die Stahlbetondecke


Mit schwerem Gerät werden filigrane Arbeiten an der Mauerkrone von den Kollegen der Firma „K&K Klinkersanierung GmbH“ durchgeführt. Die Hälfte der Mauerkrone muss abgetragen werden um Platz für den neuen Ringanker zu schaffen.

Die Stahlbewehrung liegt schon auf dem Kirchhof und wird mit dem Kran nach oben gebracht.

Modellabnahme Kartuschen und Archivolte

Bei einem Ortstermin in der Werkstatt von Holzbildhauer Herrn Lankers wurden die Modelle von Kartusche und Archivolte, die später in Eichenholz hergestellt werden, abgenommen. Mit den Kartuschen an den Turmuhren wird auf die Zerstörung der Kirche durch den Bombentreffer erinnert und damit auf die Geschichte der Schlosskirche Bezug genommen. Eine sehr schöne Idee.

(Stand 29. Kalenderwoche)

Verzierungen an der Laterne
Die ersten Teile der Verzierungen an der Laterne sind angebracht. Die Malerfirma wird alles noch einmal demontieren um danach alle Teile zu streichen und wieder an der Laterne zu montieren.

(Stand 28. Kalenderwoche)

Testbohrung zur Feststellung von Feuchtigkeit und Salzen im Mauerwerk.

Die Arbeiten zur Errichtung des Turmes laufen auf Hochtouren. Wir sind zwar etwas aus dem Zeitplan geraten was aber nicht problematisch ist.
In der Schlosskirche haben inzwischen die Arbeiten im Bauabschnitt II begonnen. Donnerstag hat die Firma „FADE GmbH“ mehrere Löscher in Fundament gebohrt um den Feuchtigkeits- und Salzgehalt zu messen. Es konnte festgestellt werden, dass Fundament aus Feldsteinen und Ziegel besteht. Auch wurde bei der Prüfung sichtbar, dass bei zurückliegenden Bauarbeiten eine Horizontalsperre mit Bitumenbahnen im unteren Teil des Mauerwerks eingebracht wurde. Aufgrund des Fundamentaufbaus (Ziegel und Feldstein) geht der Prüfer nicht davon aus, dass es durchgängig ist. Das zeigen auch die Wasserstellen im Sockelbereich der Schlosskirche. Wir warten jetzt erstmal das Prüfergebnis ab um dann weitere Entscheidungen zu treffen.

Baustellenüberwachung

Anfang dieser Woche haben wir zwei Überwachungssysteme der Firma „Bauwatch.de“ aufstellen lassen. Damit wird jetzt die Baustelle an sieben Tage in der Woche rund um die Uhr überwacht. Ob es hilft, Diebstahl oder Vandalismus zu vermeide, wird sich zeigen.
Es gibt einen Alarmplan, wer im Notfall von der Bauwatchfirma angerufen wird.

(Stand 27. Kalenderwoche)

Rückbau der Mauerkrone beginnt

der Rückbau der oberen Mauerkrone, auf der das alte Dach auflag, wird abgetragen.Die ersten drei Reihen Ziegel sind schon abgenommen. Weitere drei bis vier Reihen, bis auf Höhe der Fensterstürze, werden folgen. Die ausgebauten Ziegel wurden auf Paletten gestapelt, mit dem Kran nach unten transportiert und warten jetzt vor dem Parktor auf ihre Wiederverwendung.

Artenschutzbeauftrage zur Kontrolle

Am Donnerstag, 06. Juli 2023 hat uns die Artenschutzbeauftragte des Bezirkes Pankow besucht und die Schlosskirche innen und außen gründlich nach Hinterlassenschaften von Vögel, Fledermäusen oder anderen Getier untersucht. Bis auf ein paar verlassenen Wespennestern war nichts zu finden. Darüber war ich sehr froh. Denn wenn etwa Fledermäuse in der Schlosskirche ihr Quartier hätte, dann wäre es zu einem Baustopp gekommen.

Container für die Baustelle

Seit dieser Woche stehe vier Container auf dem Friedhof für den weiteren Bauabschnitt den Bauarbeitern und Firmen zur Verfügung – ein Sanitärcontainer, einer für Besprechungen und Pausenraum, einer für Material.

Lukarne für den Turm
Heute hat uns Alexander Hardt (Restaurator im Metallbauerhandwerk (HWK) aus Urbach Baden-Württemberg ein Modell der zukünftigen Lukarne, von denen vier im mittleren Turmbereich eingebaut werden, vorgestellt. Die Lukarne werden dann in Kupferblech getrieben und in die Dachhaupe eingesetzt. In die Öffnung in der Mitte der Lukarne werden Fenster eingebaut. Es war eine sehr ansprechende Modellarbeit und wir freuen uns schon auf die Originale wenn diese verbaut sind.

Kreuz aus den fünfziger Jahren

Am Sonntag, 02. Juli 2023 fand im Gemeindegarten unser Sommerfest statt. Bei etwas stürmischem Wetter haben sich mehr als 200 Menschen, groß und klein einladen lassen um gemeinsam zu feiern. Der Kinderchor erfreute uns mit dem Kindermusical „Sag niemals nie zu Ninive“, die biblische Geschichte um Jona der vor Gott flieht und am Ende doch als Prophet in Ninive wirkt.
im Rahmen des Festes haben wir dann auch das alte Kreuz der Kirche aus der Nähe betrachten können. Alle haben auf die Öffnung der Kugel am Kreuz gewartet. Was haben unsere Vorfahren wohl in der Kugel oder im Kreuz als Wichtiges ihrer Zeit hinterlassen? Die Enttäuschung war leider groß, weil Kugel und Kreuz leer waren.

5. Update Juni 2023: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 26. Kalenderwoche)

Weiterarbeiten an der Laterne

An der Laterne wird schon fleißig von den Kollegen der Firma „RvH“ gearbeitet. Die erste Rundbögen und dazugehörige Ecken sind angebracht. Eine richtige „Fummelarbeit“ meinte einer der Beiden Arbeiter. Alles muss genau vermessen, individuell zugeschnitten und angepasst werden. Das braucht seine Zeit. Sieht aber schon richtig gut aus.

Dach ist demontiert

Das Dach der Schlosskirche mit allen den Balken und Brettern wurden in den letzten Tagen abgetragen und entsorgt. Sieht schon alles ganz schön krass aus. Aufgrund der Schadstoffbelastung war keine Verwendung mehr möglich. Die alten Kupferplatten des Daches werden als Rohstoffe abgegeben. Die vorher gefüllten Säcke mit der alten Dämmwolle können jetzt mit dem Kran vom Dach gehoben und abtransportiert werden. Bis Ende der 26. Kalenderwoche wird das erledigt sein.

Diebe unterwegs
Nun hat es auch uns und den Bau der Schlosskirche erwischt. Kabeldiebstahl gibt es also nicht nur bei der S-Bahn sondern auch bei uns in Alt Buch. 45 Meter Kabel vom Anschluss des Baukranes wurde gestohlen.
Schlimm dabei ist: Dass das durchtrennte Kabel noch voll unter Strom stand. Wir sind sehr dankbar, dass niemanden etwas passiert ist. Unsere Elektrofirma hat schnell reagiert und alles wieder in Ordnung gebracht. Ein “Bauwatch Greenlight“ soll schnellstens aufgestellt werden um die Baustelle besser zu überwachen. Aktuell sind diese Teile allerdings schwer zu bekommen.

(Stand 24. und 25. Kalenderwoche)

Das Dach der Schlosskirche wird abgerissen um Platz für die Betondecke, auf die der Turm dann errichtet wird, zu schaffen. Die Bauherren der fünfziger Jahre haben nicht an Holzschutzmitteln gespart. Die Luft ist voll von Hylotox (ein Markenname für eine Gruppe von Holzschutzmitteln und Bioziden in der DDR).

Der Turm nimmt Stück für Stück Gestalt an.
Die Haube der zukünftigen Laterne, die die Spitze der Schlosskirche sein wird, wurde heute angeliefert und von der Firma „AZ – Holzbauten Zimmerei GmbH“ auf den unteren Teil montiert. Die nächsten Arbeiten an der Laterne werden dann von Maler, Dachdecker, Klempner und Tischler durchgeführt.
Wer auf dem Friedhof unterwegs ist, kann die weiteren Arbeiten gut in Augenschein nehmen und verfolgen.

HINWEIS!!
Bitte achten sie darauf, dass das Betreten der Baustelle untersagt ist und vor allem während der Bauarbeiten vom Betreten der Wege rund um die Schlosskirche auf dem Friedhof abgesehen werden soll.

Das Kreuz unserer Schlosskirche, dass seit den fünfziger Jahren sichtbar unsere Schlosskirche gekrönt hat, wurde in dieser Woche abgenommen, mit dem Kran nach unten gebracht und ist jetzt gut verwahrt. Da dieses Kreuz nicht wieder auf die Schlosskirche kommen wird, sind wir dankbar für Ideen, was mit dem Kreuz geschehen könnte. Ideen können gerne an mich über die Mailadresse: Social-media@schlosskirche-berlin-buch.de geschickt werden.

In der Firma „RvH – Restaurierung von Holzobjekten GmbH“ wird fleißig an den weiteren Holzbauteilen für die Laterne des Turms gebaut. Hier ein Bogenteil das an die Fensteröffnungen außen an der Laterne angebracht wird.

(Stand 22. und 23. Kalenderwoche)

Bei über 30° braucht auch unsere Schlosskirche eine Abdeckung. Heute wurde damit begonnen das Schutzdach über die Schlosskirche aufgebaut damit der Abriss wetterfest durchgeführt werden kann.

Abendstimmung über dem Dach der Schlosskirche. Noch ist das alte Dach und das Kreuz mit Kugel zu sehen. In der 24. Kalenderwoche eindeutige das Kreuz abgenommen. Zum Gemeindefest am 02. Juli 2023 werden wir die Kugel für alle sichtbar öffnen und die darin befindlichen Gegenstände aus den 1950 Zeiger Jahren sichten. Wir sind schon alle sehr gespannt. Seien Sie dabei!

Neben der Schlosskirche wurde die Arbeits- und Lagerplattform errichtet. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die Firma die angelieferten Turmteil final dort zusammenbauen können und danach mit dem Kran nach oben heben.

Das Gerüst wächst und es werden die Vorbereitungen für den Abriss des Daches getroffen.

Ein seltener Blick auf das Kirchendach mit Kreuz und Kugel. Ende Juni werden das Dach und das Kreuz entfernt und die Vorbereitungen für die Betondecke können beginnen.

4. Update Mai 2023: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 21. Kalenderwoche 2023)

Die Firma „Gerüstbau Tisch GmbH, Berlin“ hat die notwendigen Arbeiten durchgeführt um das Notdach bzw. Schutzdach über die Schlosskirche zu errichten. Ein Rechteck aus mehreren Doppel-T-Trägern bildet die Grundlage für den weiteren Gerüstaufbau.
Wenn die Träger alle aufgelegt sind, kann das Schutzdach errichtet werden. Danach erfolgt der Abriss des alten Daches zusammen mit dem Kreuz und der vorhandenen Kugel.

(Stand 20. Kalenderwoche 2023)

Die acht Säulen für den Turm haben ihren ersten Anstrich mit Natur-Leinöl außen und innen erhalten und werden jetzt mit der ersten weißen Grundierung gestrichen. Die Firma „Pictor Meisterhandwerk und Denkmalpflege e.K.“ ist mit einer Kollegin und einem Kollegen in der #schlosskircheberlinbuch mit vollem Einsatz am Arbeiten.

Am 15. Mai war es soweit. Die ersten Teile des Turms wurden angeliefert und der Kran hatte seinen ersten Einsatz.

Die Grundkonstruktion der „Laterne“ des Turms wurde von der Firma „A-Z Holzbau Zimmerei GmbH“auf dem Hänger angeliefert.

Mit dem Kran erfolgte dann aus der Karower Straße über die Straße Alt Buch das Versetzen auf den Friedhof neben die Schlosskirche.

Nach Fertigstellung der noch zu errichtenden Arbeitsplattform auf der Ostseite der Kirche wird die Laterne für die weiteren Arbeiten noch einmal versetzt und im hinteren Teil der Plattform aufgerichtet. Hier erfolgen dann die weiteren Holz-, Maler- Dachdecker- und Klempnerarbeiten. Zum Schluss wird die Krönung mit Kugel angebracht.

Acht Säulen für den Turm sind fertig und wurden für die Weiterbearbeitung aus der RvH Tischlerei in die Schlosskirche gebracht. Sechs kräftige Männer waren für den Transport notwendig. In der Schlosskirche unter der Orgelempore wurde die Säulen gelagert. Hier arbeitet jetzt die Firma „Pictor Meisterhandwerk und Denkmalpflege e.K.“ und bringt die erste Grundierung mit Leinöl auf die Säulen auf.

(Stand 19. Kalenderwoche 2023)

Heute war ich vor Ort in der Firma „RvH – Restaurierung von Holzobjekten“ – die ihre Werkstatt im Bucher Stadtgut hat, unsere direkten Nachbarn zur Schlosskirche. Ich habe mir die Säulen, die am Turm verbaut werden, angesehen. Es ist schon beeindruckend, wie Herr Heß mit seinen Kollegen die Herstellung der Säulen umgesetzt hat.

Acht runde Säulen, je zwei an jeder Seite, 350 kg schwer, sind jetzt fast fertig und sollen als nächstes von der Malerfirma „Pictor Meisterhandwerk und Denkmalpflegeb e.K.“ weiter bearbeitet. Damit soll in der kommenden Woche begonnen werden

3. Update April 2023: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 17. Kalenderwoche 2023)

Kranaufbau durch die Firma „Wilhelm Banzhaf – KranAnlagen“ für die Sanierung der Schlosskirche Berlin Buch

Heute, am 25. April 2023, war es nun endlich so weit:
Der Kran wurde aufgebaut. Er hat, wenn er voll aufgebaut ist, eine Höhe von 46 Metern.
Viele haben immer wieder danach gefragt, wann der Kran denn nun endlich aufgestellt wird und wir mussten sie immer wieder vertrösten. Ist doch der Kran ein sichtbares Zeichen, dass der Bau nun „richtig“ los gehen wird.
Es war eine große logistische Herausforderung für die Kranfirma „Wilhelm Banzhaf Krananlagen“ bei laufendem Verkehr auf der vielbefahrenen Straße Alt Buch, der Enge in der Karower Straße und der dort stehenden Bäumen alles umzusetzen. Bis zum Abend soll der Kran stehen und wurde am 26. April 2023 abgenommen.

(Stand 15. und 16. Kalenderwoche 2023)

Die ersten Gerüstteile stehen in den vier Ecken der Schlosskirche. Jetzt braucht es nur noch den Kran, um die Gerüstbrücken für das Schutzdach aufzulegen. Dann kann der Abriss des Daches und die Abnahme der jetzigen Krönung erfolgen. Wir sind schon gespannt, was in der Kugel zu finden ist.
Für die Stromversorgung des Krans wurde eine Kabelbrücke über die Straße Alt Karow errichtet. Darauf kommt dann die Starkstromleitung für den Kran

Im Inneren der Schlosskirche erfolgten weitere Arbeiten. Es mussten an acht Stellen Löscher ins Mauerwerk gebohrt werden um die Festigkeit der Ziegel und der Mauerkrone zu messen. Dies ist für den späteren Aufbau der Auflage für die Betondecke, auf der der Turm errichtet wird, wichtig. Eine Belastungsprobe wird noch durchgeführt und danach die Statik neu berechnet.

Auch am Epitaph wurde von den Restauratorinnen inzwischen weiter gearbeitet. Die ersten Stellen am Epitaph sind grob gereinigt und es ist schon zu erkennen, wie die Gesamtansicht später werden wird.

Die Fundamente für Kran und Gerüst sind gegossen und müssen jetzt noch aushärten um danach belastet werden zu können.

(Stand 14. Kalenderwoche)

Am Montag, 04. April konnte ich mir ein Bild von den ersten Holzteile, die vom Holzbildhauer Herrn Lankers mit seinen Mitarbeiterinnen für die Schlosskirche hergestellt werden. Diese Originalteile sind für die am Turm befindlichen Pilaster.

Weitere vorgefertigte Teile liegen schon in der Werkstatt zur finalen Bearbeitung.

An der Schlosskirche und auf der Fläche neben dem Parktor wurden die Fundamente für Gerüst und Kran ausgehoben. Die ersten Arbeiten mit Bewehrungsstahl sind abgeschlossen und das Verfüllen mit Beton kann erfolgen. Mit diesen Arbeiten sind wir leider nicht im Plan. Ursache dafür war, dass kein Bewehrungsstahl von der Baufirma zu bekommen war. Wir sind zuversichtlich, dass der Zeitverzug wieder aufgeholt werden kann. Kran und Außengerüst müssten dann in der 16. KW gestellt werde.


Altar und Kanzel wurden aus der Schlosskirche entfernt und zum Restaurator transportiert. Dort bleiben sie bis zum Ende der Sanierungsarbeiten. Damit war der Platz frei, um die restlichen Teile der Innenkuppel zu entfernen. Dies erfolgte in den letzten Tagen der 13. KW.

Die Gerüstplattform, die zum Abtragen der Rapitzkuppel eingebaut wurde, ist abgebaut und ca. sechs Meter höher wieder eingebaut worden. Damit ist es jetzt möglich, den Abriss der Sauerkrautplatten am inneren des Daches der Schlosskirche durchzuführen womit die Firma Reiter Baudienste GmbH in dieser Woche begonnen hat.

(Stand 13. Kalenderwoche)

Altar und Kanzel sind zum Holzrestaurator Hahn gebracht.

Beide standen in den letzten Monaten, während der Abrissarbeiten, weiterhin in der Schlosskirche. Das hat uns sehr große Sorgen bereitet. Könnten sie doch bei den Abbrucharbeiten Schaden nehmen. Die Abdeckung mit Folie half nur bedingt Staub und Schmutz abzuhalten. Soweit wir es einschätzen konnten, waren aber Beide in Ordnung.
Am 28. März wurde durch die Firma Hahn (Holz-Restaurateur) Kanzel und Altar aus der Kirche entfernt. Jetzt kann weiter am Rückbau der alten Kuppel gearbeitet werden.

Das Bauschild zur Sanierung der Schlosskirche steht. Jetzt ist für alle sichtbar, dass die Sanierung der Schlosskirche begonnen hat.
Wir sind sehr dankbar für die viele Unterstützung die in den letzten Jahren, nicht zuletzt durch den Förderverein Turm e.V, erfolgt ist. Die Förderer und Finanzgeber sind in der oberen Zeile des Bauschildes zu sehen. Wir sind zuversichtlich, dass wir das sportliche Planungsziel, die Schlosskirche im Sommer 2024 wieder eröffnen zu können, einhalten können.

2. Update März 2023: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 12. Kalenderwoche)

Der Abriss der alten Kuppel ist weitestgehend (siehe Fotos) erfolgt. Vom der oberen Teil des Gerüstes ist der Blick jetzt frei zu den oberen sechs Fenster und zur unteren Verkleidung des Daches der Schlosskirche. In den vier Ecken wurden die Rundungen der alten Kuppel zum Teil schon entfernt und die alte Deckenstruktur freigelegt. Die Restarbeiten erfolgen in der 13. Kalenderwoche, da vorher Altar und Kanzel aus der Kirche geräumt werden müssen. Dies soll am 28. März erfolgen.

Vier Löscher für das Gerüst an der Schlosskirche sind gegraben und vorbereitet für die Betonfundamente. Nun müssen Stahlbewehrung und Beton eingebracht werden. Danach erfolgt das Aufstellen des Gerüstes und die Überdachung der Schlosskirche um das jetzige Dach abzunehmen und Baufreiheit für die neue Betondecke zu schaffen. Darauf wird der neue Turm errichtet. Wenn alles nach Plan läuft soll das Gerüst an der Schlosskirche nach Ostern erfolgen.

(Stand 10. und 11. Kalenderwoche)

Die Vorbereitung zur Aufstellung des Krans vor dem Parkeingang hat in der 11. Kalenderwoche begonnen. Dazu werden vier zwei Meter tiefe Gruben für Fundamente ausgehoben. Nach Fertigstellung der Fundamente wird der Kran voraussichtlich in der erste Aprilwoche (144. Kalender) aufgestellt. Der Zugang zum Park muss bis Ende 2023 aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben. Wir hoffen als Gemeinde auf das Verständnis der Anwohner*innen und Parkbesucher*innen.

Im November und Dezember 2022 erfolgte der Abbruch des Fußbodens innerhalb der Kirche. Bis zur Feststellung, das die Materialien keine Schadstoffe enthalten, musste der Abbruch auf Flächen im Friedhofsgelände zwischengelagert werden. Die Ergebnisse der genommenen Proben lagen jetzt im Februar vor. Es wurden keine Schadstoffe festgestellt so dass einem Abtransport nichts mehr im Wege stand. In der 10. Kalenderwoche wurden beide Abbruchhaufen abgefahren. Damit ist jetzt Platz zum Aufbau des Außengerüstes und der Baustellenkontainer.

1. Update Januar/Februar 2023: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 1. bis 9 Kalenderwoche 2023)

Zu einem weiteren Treffen zur Besichtigung der Baustelle und des Baufortschrittes kam es zwischen Zuwendungsgeber Bund (BKM / BBR Frau Müller), Restaurator (Herr Schwieger), Land Berlin Bezirk Pankow (Frau Heydecke), GKR Ev. Kirchengemeinde Berlin Buch (Herr Kretzschmar), Architekturbüro Jordi&Keller (Herr Wagner) und KVA (Frau Richter – Fotografin) am 28. Februar 2023.

Das Gerüst steht und die Arbeiten zum Abriss der Rabitzdecke (Rabitz ist die Bezeichnung für Drahtputz, der auf einer tragenden Unterkonstruktion aus Metall erstellt wird) können beginnen. Geplant dafür ist die 10./11. Kalenderwoche 2023. Davor muss noch im Dachboden der Schlosskirche Dämmstoffe aus DDR Zeiten entfernt werden. Da es sich hier um eine Schadstoffbeseitigung handelt, ist besondere Behandlung notwendig und der Innenraum der Schlosskirche muss vorher abgesichert werden.

Die Stahlträger liegen auf den vier Fundamenten und der Gerüstaufbau kann erfolgen.

Seit Anfang 2023 werden in der Schlosskirche die Vorbereitung für die Aufstellung des Innengerüstes durchgeführt. Die war in der Planungsphase nicht ganz einfach, da für den Gerüstbau Fundamente erstellt werden mussten. Letztlich hat man sich, um die Gruft nicht zu beschädigen, auf vier zwei Meter tiefe Fundamente geeinigt. Darauf wurden die Auflager für das Gerüst gestellt. Im Video sehen sie die Baufirma Tisch bei Schacht- und Betonierarbeiten.


8. Update 2022: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 50 Kalenderwoche 2022)

Am Donnerstag, 15. Dezember 2022 hatten wir in der Schlosskirche Besuch vom Landesdenkmalamt (LDA) Abteilung Bodendenkmalpflege. Bei dem Termin ging es um die Einschätzung des LDA über mögliche Funde, die im Boden der Schlosskirche gefunden wurden und denkmalpflegerische Bedeutung haben könnten.

Nach Abtragen des gesamten Fliesenbodens und einer mehr als 20 cm dicken Sandschicht (Foto) wurden Reste von Feldsteinfundamenten und das Deckengewölbe der in der Schlosskirche befindlichen Gruft der Familie von Viereck freigelegt. Von Seiten des LDA bestand kein Bedarf an einer weiteren Freilegung oder Dokumentation der Gegebenheiten. Es wurden keine Bedenken über die Weiterführung der Arbeiten an und in der Schlosskirche geäußert.

Die unter der Orgelempore eingesetzten ersten Baustützen waren aus Sicht der Abbruchfirma noch nicht ausreichend, so dass jetzt 8 Stützen die Orgelempore sichern. Die weißen Runden Holzsäulen haben keine Fundamente, sind teilweise gerissen und müssen restauriert werden.
Das Abtragen des restlichen Fußbodens unter der Orgelempore war durch diese Maßnahme wieder möglich.

Jetzt liegen mehrere große Berge Betonbruch und Füllsand aus der Schlosskirche auf Freiflächen des Friedhofs. Diese können erst abgefahren werden, wenn der Kran aufgestellt wurde, da der Platz für Container auf öffentlichen Straßenland nicht möglich ist und die Zufahrt auf das Friedhofsgelände mit Fahrzeugen nicht möglich ist.

(Stand 49 Kalenderwoche 2022)

Besichtigung der Baustelle

Am 07. Dezember trafen sich zur Besichtigung der Baustelle in der #schlosskircheberlinbuch Frau Müller (BBR), Frau Richter (KVA), Herr Dr. Kleinau (Förderverein Turm e.V.), die Herren Jordi, Wagner und Herr Rausch (Architekturbüro Jordi&Keller) und Herr Kretzschmar (GKR).

Insbesondere ging es um die Inaugenscheinnahme des Standes der Bauarbeiten aber auch die aktuellen Planungen der weiteren Arbeiten an der Schlosskirche wurden besprochen.
Aktuell gibt es ein Problem mit der Vergabeplattform und den Vergaben der einzelnen Leistungen der Gewerke. Wir hoffen, dass es dadurch nicht zu größeren Verzögerungen im Bauablauf kommen wird. Aktuell sind wir im Plan und hoffen, dass bald der Kran und das Gerüst aufgestellt werden können.

7. Update 2022: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 48 Kalenderwoche 2022)

Die Arbeiten am Fußboden der #schlosskircheberlinbuch konnten in der letzten Woche weitergehen. Nach Intensiver Suche von Baustützen über Facebook, persönliche Kontakte, Mails usw. sind wir erfolgreich gewesen. Tim Peschke von der Freiwilligen Feuerwehr Karow und Mitglied unserer Gemeinde, hat einen Kammeraden der FFW Karow getroffen und nach Baustützen gefragt. Siehe da, er hatte acht Stück in seinem Grundstück liegen und hat uns diese für die Bauzeit zur Verfügung gestellt. Danke nochmal auf diesem Weg.

Die Abrissarbeiten konnten so, nach Abstützen unserer Orgelempore, weiter gehen.

(Stand 47 Kalenderwoche 2022)

Das Bauschild hängt jetzt am Zaun. So kann es nächste Woche (48. KW) richtig losgehen. Geplant sind die Einrichtung der gesamten Baustelle, Aufbau der Arbeitsplattform an der Nordseite der #schlosskircheberlinbuch, Aufstellen des Baukrans, Gerüst in und der Schlosskirche und weitere vorbereitende Arbeiten.
Die entscheidenden Firmen für die Errichtung des Turms (Zimmerei, Klempner, Dachdecker… ) sind beauftragt und haben begonnen, das notwendige Material für den Turm einzukaufen.

In einer Gemeindeversammlung am 23. November 2022 berichtete Herr Wagner vom Architekturbüro Jordi&Keller die Kirchengemeinde und Interessierte über den Stand der Bauvorbereitungen, den aktuell laufenden Arbeiten und die geplante Baustelleneinrichtung. Ähnliche Veranstaltungen werden während der Bauzeit unregelmäßig stattfinden. Die Gemeinde lädt dazu rechtzeitig ein

Die Abrissarbeiten des Fußbodens in der Schlosskirche gingen zügig voran. Zum Stoppen kam es allerdings in der 46 KW, als festgestellt wurde, dass die Säulen unter der Orgelempore kein richtiges Fundament haben (siehe Foto). So musste erst einmal festgestellt werden, ob Einsturzgefahr besteht oder nicht. Bis zu dieser Entscheidung ruhten die Arbeiten. Es sollen nun für die kommende Zeit Baustützen eingebracht werden die die Orgelempore zusätzlich stützen sollen. Diese sollen kommende Woche (49. KW) eingebracht werden. Zwischenzeitlich hat die Abrissfirma unter der Orgelempore in den Randbereichen weiter Abriss durchgeführt.

6. Update 2022: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Anfang November 2022)

Abbrucharbeiten in der Kirche haben begonnen

Am 01. November 2022 wurde mit den Abbrucharbeiten des Fliesenbodens in der Schlosskirche begonnen. Es tut schon weh mit welcher Brutalität, schweren Gerät und viel Lärm an den Abbruch des Fußbodens gegangen wird. Aber: was sein muss, dass muss sein wenn es hinterher neu werden soll. Bisher ist alles ganz gut gelaufen.

Da von dem Abbruchmaterial noch ein Schadstoffgutachten erstellt werden muss, lagert der Bauschutt zwischenzeitlich auf einer Freifläche des Friedhofs. Wir hoffen, dass er noch bis Ende November abgefahren werden kann.

5. Update 2022: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Ende Oktober 2022)

Am 05.11.2022 ein weiterer Fortschritt bei den Vorbereitungen für unseren Turmbau.

Um Baufreiheit in der Schlosskirche zu schaffen, mussten neben den Kirchenbänken, der Flügel, die Schränke sowie auch der Taufstein und die Matthäusfigur aus der Kirche entfernt werden. Die Steinmetzfirma Gebal aus Reinickendorf hatte Ideen und die nötigen Werkzeuge sich dieser Aufgabe zu stellen und mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern konnten wir alles, bis auf Altar und Kanzel, aus der Kirche entfernen

Unser Matthäus, stand bisher rechts vom Altar, wurde mit Holz und Styropor sicher eingehüllt und für den Transport in die Leichenhalle vorbereitet. Mit einem portablen Kran wurde er von seinem Podest gehoben, daneben abgestellt und dann auf die Seite gekippt. In mehreren Etappen wurde er wieder angehoben, ca. 2m umgesetzt und dann wieder abgelassen, um den Kran um stellen zu können. Eine schwere und mühevolle Arbeit.

Die schmale und nicht gerade hohe Tür zur Straße war die Erste große Hürde, die unser Matthäus nehmen musste. Den Kran umgebaut, ging es fast Millimeterweise voran. Mit vereinten Kräften vor der Kirche angekommen, wurde er auf einen Anhänger geladen und in die Leichenhalle geschoben. Dort noch einmal ein spannendes Finale, den Kran um den Anhänger herum aufgestellt, um ihn wieder anzuheben. Nun liegt er gut verpackt und wartet auf die Reise zurück in die Kirche. Spontan zum Fotodokumentieren bin ich mit der Zeit gut eingespannt worden. Ein sehr spannender Tag mit viel Physik wie Hebelkraft und Flaschenzug, um unseren Matthäus mit über einer Tonne Gewicht zu bewegen.

Dann kam noch der Taufstein dran. Auch keine leichte Aufgabe aber zu dritt konnte der Taufstein auch für die Bauphase aus der Kirche in die Leichenhalle eingelagert werden.

Die Kirchenbänke wurden von ehrenamtlichen Helfern aus der Schlosskirche in den Keller der Evangelischen Schule verbracht und dort eingelagert. An zwei Dienstagen im November 2022 konnte der Transport umgesetzt werden. Insgesamt wurden 34 Bänke, zwei Schränke und das gesamte Chorpodest transportiert. Herausforderung war der Weg durch den Hausflur in den Keller der Schule da Treppen, mehrere Türen und Flure bewältigt werden mussten. Aber – wir habe es geschafft.

4. Update 2022: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Mitte Oktober 2022)

Wenn Sie diesen Gemeindebrief zur Jahreswende in den Händen halten, haben die Arbeiten in der Schlosskirche sichtbar begonnen. Für den ersten Bauabschnitt (Turm) der Schlosskirche liegen wir aktuell im Zeitplan. Die Ausführungsplanungen sind abgeschlossen. Die Ausschreibungen der verschiedenen Gewerke sind erfolgt und digital auf einer Plattform des Kirchlichen Verwaltungsamtes Mitte-Nord eingestellt. Erste Angebote von Firmen liegen vor, werden ausgewertet bzw. es erfolgen Beauftragungen der Firmen.
Anfang September waren Restauratorinnen in der Kirche (Foto) die an verschiedenen Stellen Farbspuren aus vergangener Zeit freigelegt haben. Diese könnten Grundlage für ein Farbkonzept des Innenraumes werden. Ende September hat ein weiteres Treffen mit den Zuwendungsgebern Bund und Land Berlin, dem Landesamtes für Denkmalschutz, der Gemeinde, dem KVA und dem Architekturbüro Jordi & Keller stattgefunden um über die aktuellen planerischen und denkmalrechtlichen Aspekte für die Sanierung zu sprechen.


Ebenfalls Ende September wurden Probebohrungen zur Überprüfung der Standfestigkeit des Bodens für den zukünftigen Standort des Krans links vor dem Eingang zum Park durchgeführt. Der Aufbau des Krans erfolgt zusammen mit der Einrichtung der Baustelle ab Anfang Dezember 2022. Hier wird es auf dem Gehweg vor der Kirche bis zum Eingang des Schlossparkes während des Aufbaus des Kranes und auch während der gesamten Baumaßnahmen zu Einschränkungen kommen.

Der Eingang zum Friedhof und zur Schlosskirche während der Baumaßnahmen wird ab November 2022 bis voraussichtlich Sommer 2024) nicht möglich sein. Der Besuch des Friedhofes ist, soweit es die Sicherheitsmaßnahmen während der Baumaßnahmen ermöglichen, gewährleistet. Den Friedhof zu besuchen wird ab November 2022 durch einen provisorischen Eingang möglich sein. Allerdings sind während der Arbeitszeiten der Firmen, insbesondere um die Kirche und auf dem dazugehörigen Gelände nur eingeschränkte Zugangszeiten möglich. Eine Information dazu finden Sie in den Infokästen der Gemeinde.

Ab Mitte Oktober 2022 ist die Schlosskirche für Gottesdienste und Veranstaltungen nicht mehr nutzbar. Ab dann erfolgt die Demontage und Auslagerung der Kirchenbänke, des Altars, der Kanzel und weiteren Inventars aus der Kirche. Die Orgel wird in dieser Zeit von einer Orgelbaufirma verpackt und so vor Staub und anderen Schäden während der Sanierungsmaßnahmen gesichert. Ab November
erfolgen die Abbrucharbeiten des gesamten Fußbodens in der Schlosskirche und es werden in der Kirche Schwerlastgerüste für die Arbeiten an der Innenkuppel und für die Errichtung des Turmes aufgestellt.

3. Update 2022: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Juni 2022)

In den zurückliegenden Monaten konnte ich bei der Vorbereitung zur konkreten Umsetzung der Sanierung der Schlosskirche über rechtliche und finanzierungstechnische Regelungen viel lernen – z.B. über Bundes- und Landeszuwendungen, über Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau), Kostenberechnung, Mittelabflussplanung, usw. Dies war für die Erteilung eines Zuwendungsbescheides unabdingbar.

Aktuell geht das Lernen für mich weiter und die aktuellen Planungen sind mit dem GKR zu besprechen und Entscheidungen zu treffen. An allem ist das Bauamt der Landeskirche (EKBO) zu beteiligen.In den monatlichen Bausitzungen wird aktuell über die Ausführungsplanung der an der Wiederherrichtung des Turmes beteiligten Firmen gesprochen. Diskutiert wird z.B. über die Holzarten für die Grundkonstruktion im Turm, über Farbmuster zur Wahl der Abstimmung der Farben rot und weiß für Turm und Sockelbereich. Weiterhin geht es auch um Details der Statik, Anschlussstatik und der Bauphysik der einzelnen Bauabschnitte im Turmbereich oder den Einbau des Glockenstuhles und damit zusammenhängende statistische Auswirkungen. Bei allem müssen viele kleine Details beachtet, bedacht und geplant werden.


So sollen am Turm auch wieder Schmuckelemente angebracht werden. Fragen stellen sich ob  die dafür eingeplanten Finanzen ausreichend sein werden? Auf was kann oder muss ggf. verzichtet werden. Auch der Brandschutz (z.B. automatisch öffnende Rauchabzugsfenster oder feuerfeste Tür zwischen Turm und Kirche) sowie der Blitzschutz ist zu planen. Parallel zu den Planungen an der Kirche muss die Baustelleneinrichtung im Detail geplant, organisiert und die notwendigen Genehmigungen eingeholt werden. Am 08. Juni hat ein Termin mit den Zuwendungsgebern Bund und Land Berlin, dem Landesamtes für Denkmalschutz, der Gemeinde und dem Architekturbüro stattgefunden in dem über planerische und denkmalrechtliche Fragen gesprochen wurde.

Noch ist nicht abzusehen, was für Auswirkungen die aktuelle Weltlage auf die Kosten unserer Baumaßnahme haben wird. So ist es wichtig, das weiterhin für die Sanierung der Schlosskirche Geld gesammelt wird. Der GKR dankt allen Spenderinnen und Spendern die unser Vorhaben bisher unterstützt haben.

2. Update 2022: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Januar 2022)

Am 09. Dezember 2021 war es so weit. Der Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Kultur und Medien (BKM) und des Bezirkes Pankow kam per E-Mail in das digitale Postfach der Gemeinde. Die Gelder für die Sanierung der Schlosskirche sind freigegeben und stehen uns damit zur Verfügung. Die konkrete Umsetzung des Vorhabens kann beginnen – allerdings wird dies für die Gemeinde und Buch vorerst nicht sichtbar sein. Jetzt geht es erst einmal an die Suche nach Firmen, z.B. für Abriss-, Mauerer- Maler-, Elektro-, Heizungs- oder Zimmereiarbeiten sowie Baustelleneinrichtung, Kran oder Gerüst. Entsprechende Firmen müssen gefunden und dann beauftragt werden. Das geschieht in den nächsten Wochen auf einer digitalen Plattform. Auch sind entsprechende Genehmigungen für die Nutzung von öffentlichem Straßenland und von Grünflächen beim Bezirk einzuholen. Das braucht ebenfalls Zeit und Geduld. Sehr dankbar sind wir für die baufachliche Unterstützung durch Frau Richter vom Baubereich des kirchlichen Verwaltungsamtes (KVA). Sie steht uns über den gesamten Bauzeitraum mit ihrer fachlichen Expertise zur Verfügung und übernimmt die wesentlichen baufachlichen Aufgaben.

In den nächsten Monaten wird also hinter den Kulissen intensiv gearbeitet und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Trösten kann ich Sie. Bis Ostern wird die Gemeinde auf alle Fälle die Schlosskirche noch nutzen können. Wie es danach weiter gehen wird, erfahren Sie spätestens im nächsten UPDATE im Gemeindebrief, im Schaukasten, auf unserer Homepage oder über den Hashtag #schlosskircheberlinbuch. Wenn Sie darüber hinausgehendes zur Sanierung der Schlosskirche wissen möchten, sprechen Sie mich gerne an oder schreiben eine E-Mail an social-media@schlosskirche-berlin-buch.de

1. Update 2021: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Oktober 2021)

Seit Dezember 2007 engagiert sich der Förderverein Kirchturm Buch e.V. für die Wiedererrichtung des Turmes der Schlosskirche Berlin Buch. Der damals von zehn Gründungsmitgliedern ins Leben gerufene Förderverein wuchs zeitweilig auf über 220 Mitglieder an. Zahlreiche Veranstaltungen wurden vom Förderverein organisiert und durchgeführt. Konzerte, Lesungen, Vernissage mit Ausstellungen, Führungen usw. Nicht wenig Geld wurde dabei gesammelt und immer mit dem Ziel vor Augen, die Kirche als sakrales und kulturelles Zentrum von Berlin Buch mit ihrem Turm wieder in der ursprünglichen Gestaltung herzustellen.

Mit einem Beschluss des Bundestages von 2018 über einen Zuwendungsbetrag von 2,4 Millionen Euro und einer Mitfinanzierung durch das Land Berlin aus Mittel der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR von 1,9 Millionen Euro sowie von der Stiftung Preußisches Kulturerbe, der Stiftung Denkmalschutz, des Kirchenkreises Nord-Ost und nicht zuletzt des Förderverein Kirchturm Buch e.V. und unsere Kirchengemeinde ist damit der Weg frei für die Sanierung und Instandsetzung der Schlosskirche Berlin Buch. Insgesamt werden dafür ca. 5.03 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Viele organisatorische und bürokratische Hürden mussten in den letzten Jahren genommen werden. Nun hat der Bund und das Land Berlin als größte öffentliche Zuwendungsgeber am 22. September 2021 die schriftliche Zusage erteilt, dass wir mit dem Bau, vorerst auf eigenes Risiko, beginnen können. Der endgültige Zuwendungsbescheid wird uns im Laufe des November 2021 zugestellt werden.

Viele kleine und große Dinge müssen bedacht, geplant, beantragt, besprochen und auch wieder verworfen werden. Wenn alles weiterhin gut verläuft, kann mit dem sichtbaren Bauen an und in der Schlosskirche im März/April 2022 begonnen werden. Es wird dann sicher für einige Zeit Einschränkungen für das Gemeindeleben geben. Darüber werden wir die Gemeinde rechtzeitig und umfassend informieren.

Begonnen haben wir mit organisatorischen und planerischen Vorarbeiten in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnerfirmen. Diese sind z.B. das Kirchliche Verwaltungsamt, die Firma Modul, das Architekturbüro Jordi & Keller und das Architekturbüro Redlich, die Denkmalschutzbehörde, die Zuwendungsgeber, das Straßen und – Grünflächenamt usw.. Weitere Schritte sind Ausschreibung für Gewerke, die Baustelleneinrichtung planen, die Aktivierung der Baukasse, sowie eine Gemeinde- und Anwohnerversammlung auf den Weg zu bringen.

Nur gemeinsam können wir die Aufgaben, die vor uns liegen, bewältigen. Begleiten sie das Vorhaben bitte in ihrer Fürbitte. Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Spenden für unsere Schlosskirche. Wenn Sie weitere Informationen haben möchten, können Sie sich gerne an mich wenden.