Die Schlosskirche Berlin-Buch bekommt ihren Turm

„Auch ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem ersten Schritt.

(Verfasser unbekannt)

Berlin Buch braucht sein Wahrzeichen – die Schlosskirche mit Turm

Es ist soweit.

Modell der Schlosskirche

Die Sanierung der Schlosskirche Berlin-Buch hat begonnen.
Während der Sanierung der Schlosskirche berichtet für Sie Stefan Kretzschmar (Gemeindekirchenrat). Wenn Sie Fragen rund um das Baugeschehen haben, können Sie sich gerne per Mail an social-media@schlosskirche-berlin-buch.de wenden.

Natürlich freuen wir uns darüber, von Ihnen weiterhin Spenden für unsere Schlosskirche zu erhalten.

8. Update: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 50 Kalenderwoche 2022)

Am Donnerstag, 15. Dezember 2022 hatten wir in der Schlosskirche Besuch vom Landesdenkmalamt (LDA) Abteilung Bodendenkmalpflege. Bei dem Termin ging es um die Einschätzung des LDA über mögliche Funde, die im Boden der Schlosskirche gefunden wurden und denkmalpflegerische Bedeutung haben könnten.

Nach Abtragen des gesamten Fliesenbodens und einer mehr als 20 cm dicken Sandschicht (Foto) wurden Reste von Feldsteinfundamenten und das Deckengewölbe der in der Schlosskirche befindlichen Gruft der Familie von Viereck freigelegt. Von Seiten des LDA bestand kein Bedarf an einer weiteren Freilegung oder Dokumentation der Gegebenheiten. Es wurden keine Bedenken über die Weiterführung der Arbeiten an und in der Schlosskirche geäußert.

Die unter der Orgelempore eingesetzten ersten Baustützen waren aus Sicht der Abbruchfirma noch nicht ausreichend, so dass jetzt 8 Stützen die Orgelempore sichern. Die weißen Runden Holzsäulen haben keine Fundamente, sind teilweise gerissen und müssen restauriert werden.
Das Abtragen des restlichen Fußbodens unter der Orgelempore war durch diese Maßnahme wieder möglich.

Jetzt liegen mehrere große Berge Betonbruch und Füllsand aus der Schlosskirche auf Freiflächen des Friedhofs. Diese können erst abgefahren werden, wenn der Kran aufgestellt wurde, da der Platz für Container auf öffentlichen Straßenland nicht möglich ist und die Zufahrt auf das Friedhofsgelände mit Fahrzeugen nicht möglich ist.

(Stand 49 Kalenderwoche 2022)

Besichtigung der Baustelle

Am 07. Dezember trafen sich zur Besichtigung der Baustelle in der #schlosskircheberlinbuch Frau Müller (BBR), Frau Richter (KVA), Herr Dr. Kleinau (Förderverein Turm e.V.), die Herren Jordi, Wagner und Herr Rausch (Architekturbüro Jordi&Keller) und Herr Kretzschmar (GKR).

Insbesondere ging es um die Inaugenscheinnahme des Standes der Bauarbeiten aber auch die aktuellen Planungen der weiteren Arbeiten an der Schlosskirche wurden besprochen.
Aktuell gibt es ein Problem mit der Vergabeplattform und den Vergaben der einzelnen Leistungen der Gewerke. Wir hoffen, dass es dadurch nicht zu größeren Verzögerungen im Bauablauf kommen wird. Aktuell sind wir im Plan und hoffen, dass bald der Kran und das Gerüst aufgestellt werden können.

7. Update: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand 48 Kalenderwoche 2022)

Die Arbeiten am Fußboden der #schlosskircheberlinbuch konnten in der letzten Woche weitergehen. Nach Intensiver Suche von Baustützen über Facebook, persönliche Kontakte, Mails usw. sind wir erfolgreich gewesen. Tim Peschke von der Freiwilligen Feuerwehr Karow und Mitglied unserer Gemeinde, hat einen Kammeraden der FFW Karow getroffen und nach Baustützen gefragt. Siehe da, er hatte acht Stück in seinem Grundstück liegen und hat uns diese für die Bauzeit zur Verfügung gestellt. Danke nochmal auf diesem Weg.

Die Abrissarbeiten konnten so, nach Abstützen unserer Orgelempore, weiter gehen.

(Stand 47 Kalenderwoche 2022)

Das Bauschild hängt jetzt am Zaun. So kann es nächste Woche (48. KW) richtig losgehen. Geplant sind die Einrichtung der gesamten Baustelle, Aufbau der Arbeitsplattform an der Nordseite der #schlosskircheberlinbuch, Aufstellen des Baukrans, Gerüst in und der Schlosskirche und weitere vorbereitende Arbeiten.
Die entscheidenden Firmen für die Errichtung des Turms (Zimmerei, Klempner, Dachdecker… ) sind beauftragt und haben begonnen, das notwendige Material für den Turm einzukaufen.

In einer Gemeindeversammlung am 23. November 2022 berichtete Herr Wagner vom Architekturbüro Jordi&Keller die Kirchengemeinde und Interessierte über den Stand der Bauvorbereitungen, den aktuell laufenden Arbeiten und die geplante Baustelleneinrichtung. Ähnliche Veranstaltungen werden während der Bauzeit unregelmäßig stattfinden. Die Gemeinde lädt dazu rechtzeitig ein

Die Abrissarbeiten des Fußbodens in der Schlosskirche gingen zügig voran. Zum Stoppen kam es allerdings in der 46 KW, als festgestellt wurde, dass die Säulen unter der Orgelempore kein richtiges Fundament haben (siehe Foto). So musste erst einmal festgestellt werden, ob Einsturzgefahr besteht oder nicht. Bis zu dieser Entscheidung ruhten die Arbeiten. Es sollen nun für die kommende Zeit Baustützen eingebracht werden die die Orgelempore zusätzlich stützen sollen. Diese sollen kommende Woche (49. KW) eingebracht werden. Zwischenzeitlich hat die Abrissfirma unter der Orgelempore in den Randbereichen weiter Abriss durchgeführt.

6. Update: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Anfang November 2022)

Abbrucharbeiten in der Kirche haben begonnen

Am 01. November 2022 wurde mit den Abbrucharbeiten des Fliesenbodens in der Schlosskirche begonnen. Es tut schon weh mit welcher Brutalität, schweren Gerät und viel Lärm an den Abbruch des Fußbodens gegangen wird. Aber: was sein muss, dass muss sein wenn es hinterher neu werden soll. Bisher ist alles ganz gut gelaufen.

Da von dem Abbruchmaterial noch ein Schadstoffgutachten erstellt werden muss, lagert der Bauschutt zwischenzeitlich auf einer Freifläche des Friedhofs. Wir hoffen, dass er noch bis Ende November abgefahren werden kann.

5. Update: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Ende Oktober 2022)

Am 05.11.2022 ein weiterer Fortschritt bei den Vorbereitungen für unseren Turmbau.

Um Baufreiheit in der Schlosskirche zu schaffen, mussten neben den Kirchenbänken, der Flügel, die Schränke sowie auch der Taufstein und die Matthäusfigur aus der Kirche entfernt werden. Die Steinmetzfirma Gebal aus Reinickendorf hatte Ideen und die nötigen Werkzeuge sich dieser Aufgabe zu stellen und mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern konnten wir alles, bis auf Altar und Kanzel, aus der Kirche entfernen

Unser Matthäus, stand bisher rechts vom Altar, wurde mit Holz und Styropor sicher eingehüllt und für den Transport in die Leichenhalle vorbereitet. Mit einem portablen Kran wurde er von seinem Podest gehoben, daneben abgestellt und dann auf die Seite gekippt. In mehreren Etappen wurde er wieder angehoben, ca. 2m umgesetzt und dann wieder abgelassen, um den Kran um stellen zu können. Eine schwere und mühevolle Arbeit.

Die schmale und nicht gerade hohe Tür zur Straße war die Erste große Hürde, die unser Matthäus nehmen musste. Den Kran umgebaut, ging es fast Millimeterweise voran. Mit vereinten Kräften vor der Kirche angekommen, wurde er auf einen Anhänger geladen und in die Leichenhalle geschoben. Dort noch einmal ein spannendes Finale, den Kran um den Anhänger herum aufgestellt, um ihn wieder anzuheben. Nun liegt er gut verpackt und wartet auf die Reise zurück in die Kirche. Spontan zum Fotodokumentieren bin ich mit der Zeit gut eingespannt worden. Ein sehr spannender Tag mit viel Physik wie Hebelkraft und Flaschenzug, um unseren Matthäus mit über einer Tonne Gewicht zu bewegen.

Dann kam noch der Taufstein dran. Auch keine leichte Aufgabe aber zu dritt konnte der Taufstein auch für die Bauphase aus der Kirche in die Leichenhalle eingelagert werden.

Die Kirchenbänke wurden von ehrenamtlichen Helfern aus der Schlosskirche in den Keller der Evangelischen Schule verbracht und dort eingelagert. An zwei Dienstagen im November 2022 konnte der Transport umgesetzt werden. Insgesamt wurden 34 Bänke, zwei Schränke und das gesamte Chorpodest transportiert. Herausforderung war der Weg durch den Hausflur in den Keller der Schule da Treppen, mehrere Türen und Flure bewältigt werden mussten. Aber – wir habe es geschafft.

4. Update: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Mitte Oktober 2022)

Wenn Sie diesen Gemeindebrief zur Jahreswende in den Händen halten, haben die Arbeiten in der Schlosskirche sichtbar begonnen. Für den ersten Bauabschnitt (Turm) der Schlosskirche liegen wir aktuell im Zeitplan. Die Ausführungsplanungen sind abgeschlossen. Die Ausschreibungen der verschiedenen Gewerke sind erfolgt und digital auf einer Plattform des Kirchlichen Verwaltungsamtes Mitte-Nord eingestellt. Erste Angebote von Firmen liegen vor, werden ausgewertet bzw. es erfolgen Beauftragungen der Firmen.
Anfang September waren Restauratorinnen in der Kirche (Foto) die an verschiedenen Stellen Farbspuren aus vergangener Zeit freigelegt haben. Diese könnten Grundlage für ein Farbkonzept des Innenraumes werden. Ende September hat ein weiteres Treffen mit den Zuwendungsgebern Bund und Land Berlin, dem Landesamtes für Denkmalschutz, der Gemeinde, dem KVA und dem Architekturbüro Jordi & Keller stattgefunden um über die aktuellen planerischen und denkmalrechtlichen Aspekte für die Sanierung zu sprechen.


Ebenfalls Ende September wurden Probebohrungen zur Überprüfung der Standfestigkeit des Bodens für den zukünftigen Standort des Krans links vor dem Eingang zum Park durchgeführt. Der Aufbau des Krans erfolgt zusammen mit der Einrichtung der Baustelle ab Anfang Dezember 2022. Hier wird es auf dem Gehweg vor der Kirche bis zum Eingang des Schlossparkes während des Aufbaus des Kranes und auch während der gesamten Baumaßnahmen zu Einschränkungen kommen.

Der Eingang zum Friedhof und zur Schlosskirche während der Baumaßnahmen wird ab November 2022 bis voraussichtlich Sommer 2024) nicht möglich sein. Der Besuch des Friedhofes ist, soweit es die Sicherheitsmaßnahmen während der Baumaßnahmen ermöglichen, gewährleistet. Den Friedhof zu besuchen wird ab November 2022 durch einen provisorischen Eingang möglich sein. Allerdings sind während der Arbeitszeiten der Firmen, insbesondere um die Kirche und auf dem dazugehörigen Gelände nur eingeschränkte Zugangszeiten möglich. Eine Information dazu finden Sie in den Infokästen der Gemeinde.

Ab Mitte Oktober 2022 ist die Schlosskirche für Gottesdienste und Veranstaltungen nicht mehr nutzbar. Ab dann erfolgt die Demontage und Auslagerung der Kirchenbänke, des Altars, der Kanzel und weiteren Inventars aus der Kirche. Die Orgel wird in dieser Zeit von einer Orgelbaufirma verpackt und so vor Staub und anderen Schäden während der Sanierungsmaßnahmen gesichert. Ab November
erfolgen die Abbrucharbeiten des gesamten Fußbodens in der Schlosskirche und es werden in der Kirche Schwerlastgerüste für die Arbeiten an der Innenkuppel und für die Errichtung des Turmes aufgestellt.

3. Update: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Juni 2022)

In den zurückliegenden Monaten konnte ich bei der Vorbereitung zur konkreten Umsetzung der Sanierung der Schlosskirche über rechtliche und finanzierungstechnische Regelungen viel lernen – z.B. über Bundes- und Landeszuwendungen, über Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau), Kostenberechnung, Mittelabflussplanung, usw. Dies war für die Erteilung eines Zuwendungsbescheides unabdingbar.

Aktuell geht das Lernen für mich weiter und die aktuellen Planungen sind mit dem GKR zu besprechen und Entscheidungen zu treffen. An allem ist das Bauamt der Landeskirche (EKBO) zu beteiligen.In den monatlichen Bausitzungen wird aktuell über die Ausführungsplanung der an der Wiederherrichtung des Turmes beteiligten Firmen gesprochen. Diskutiert wird z.B. über die Holzarten für die Grundkonstruktion im Turm, über Farbmuster zur Wahl der Abstimmung der Farben rot und weiß für Turm und Sockelbereich. Weiterhin geht es auch um Details der Statik, Anschlussstatik und der Bauphysik der einzelnen Bauabschnitte im Turmbereich oder den Einbau des Glockenstuhles und damit zusammenhängende statistische Auswirkungen. Bei allem müssen viele kleine Details beachtet, bedacht und geplant werden.


So sollen am Turm auch wieder Schmuckelemente angebracht werden. Fragen stellen sich ob  die dafür eingeplanten Finanzen ausreichend sein werden? Auf was kann oder muss ggf. verzichtet werden. Auch der Brandschutz (z.B. automatisch öffnende Rauchabzugsfenster oder feuerfeste Tür zwischen Turm und Kirche) sowie der Blitzschutz ist zu planen. Parallel zu den Planungen an der Kirche muss die Baustelleneinrichtung im Detail geplant, organisiert und die notwendigen Genehmigungen eingeholt werden. Am 08. Juni hat ein Termin mit den Zuwendungsgebern Bund und Land Berlin, dem Landesamtes für Denkmalschutz, der Gemeinde und dem Architekturbüro stattgefunden in dem über planerische und denkmalrechtliche Fragen gesprochen wurde.

Noch ist nicht abzusehen, was für Auswirkungen die aktuelle Weltlage auf die Kosten unserer Baumaßnahme haben wird. So ist es wichtig, das weiterhin für die Sanierung der Schlosskirche Geld gesammelt wird. Der GKR dankt allen Spenderinnen und Spendern die unser Vorhaben bisher unterstützt haben.

2. Update: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Januar 2022)

Am 09. Dezember 2021 war es so weit. Der Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Kultur und Medien (BKM) und des Bezirkes Pankow kam per E-Mail in das digitale Postfach der Gemeinde. Die Gelder für die Sanierung der Schlosskirche sind freigegeben und stehen uns damit zur Verfügung. Die konkrete Umsetzung des Vorhabens kann beginnen – allerdings wird dies für die Gemeinde und Buch vorerst nicht sichtbar sein. Jetzt geht es erst einmal an die Suche nach Firmen, z.B. für Abriss-, Mauerer- Maler-, Elektro-, Heizungs- oder Zimmereiarbeiten sowie Baustelleneinrichtung, Kran oder Gerüst. Entsprechende Firmen müssen gefunden und dann beauftragt werden. Das geschieht in den nächsten Wochen auf einer digitalen Plattform. Auch sind entsprechende Genehmigungen für die Nutzung von öffentlichem Straßenland und von Grünflächen beim Bezirk einzuholen. Das braucht ebenfalls Zeit und Geduld. Sehr dankbar sind wir für die baufachliche Unterstützung durch Frau Richter vom Baubereich des kirchlichen Verwaltungsamtes (KVA). Sie steht uns über den gesamten Bauzeitraum mit ihrer fachlichen Expertise zur Verfügung und übernimmt die wesentlichen baufachlichen Aufgaben.

In den nächsten Monaten wird also hinter den Kulissen intensiv gearbeitet und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Trösten kann ich Sie. Bis Ostern wird die Gemeinde auf alle Fälle die Schlosskirche noch nutzen können. Wie es danach weiter gehen wird, erfahren Sie spätestens im nächsten UPDATE im Gemeindebrief, im Schaukasten, auf unserer Homepage oder über den Hashtag #schlosskircheberlinbuch. Wenn Sie darüber hinausgehendes zur Sanierung der Schlosskirche wissen möchten, sprechen Sie mich gerne an oder schreiben eine E-Mail an social-media@schlosskirche-berlin-buch.de

1. Update: Neues zur Sanierung der Schlosskirche

(Stand: Oktober 2021)

Seit Dezember 2007 engagiert sich der Förderverein Kirchturm Buch e.V. für die Wiedererrichtung des Turmes der Schlosskirche Berlin Buch. Der damals von zehn Gründungsmitgliedern ins Leben gerufene Förderverein wuchs zeitweilig auf über 220 Mitglieder an. Zahlreiche Veranstaltungen wurden vom Förderverein organisiert und durchgeführt. Konzerte, Lesungen, Vernissage mit Ausstellungen, Führungen usw. Nicht wenig Geld wurde dabei gesammelt und immer mit dem Ziel vor Augen, die Kirche als sakrales und kulturelles Zentrum von Berlin Buch mit ihrem Turm wieder in der ursprünglichen Gestaltung herzustellen.

Mit einem Beschluss des Bundestages von 2018 über einen Zuwendungsbetrag von 2,4 Millionen Euro und einer Mitfinanzierung durch das Land Berlin aus Mittel der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR von 1,9 Millionen Euro sowie von der Stiftung Preußisches Kulturerbe, der Stiftung Denkmalschutz, des Kirchenkreises Nord-Ost und nicht zuletzt des Förderverein Kirchturm Buch e.V. und unsere Kirchengemeinde ist damit der Weg frei für die Sanierung und Instandsetzung der Schlosskirche Berlin Buch. Insgesamt werden dafür ca. 5.03 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Viele organisatorische und bürokratische Hürden mussten in den letzten Jahren genommen werden. Nun hat der Bund und das Land Berlin als größte öffentliche Zuwendungsgeber am 22. September 2021 die schriftliche Zusage erteilt, dass wir mit dem Bau, vorerst auf eigenes Risiko, beginnen können. Der endgültige Zuwendungsbescheid wird uns im Laufe des November 2021 zugestellt werden.

Viele kleine und große Dinge müssen bedacht, geplant, beantragt, besprochen und auch wieder verworfen werden. Wenn alles weiterhin gut verläuft, kann mit dem sichtbaren Bauen an und in der Schlosskirche im März/April 2022 begonnen werden. Es wird dann sicher für einige Zeit Einschränkungen für das Gemeindeleben geben. Darüber werden wir die Gemeinde rechtzeitig und umfassend informieren.

Begonnen haben wir mit organisatorischen und planerischen Vorarbeiten in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnerfirmen. Diese sind z.B. das Kirchliche Verwaltungsamt, die Firma Modul, das Architekturbüro Jordi & Keller und das Architekturbüro Redlich, die Denkmalschutzbehörde, die Zuwendungsgeber, das Straßen und – Grünflächenamt usw.. Weitere Schritte sind Ausschreibung für Gewerke, die Baustelleneinrichtung planen, die Aktivierung der Baukasse, sowie eine Gemeinde- und Anwohnerversammlung auf den Weg zu bringen.

Nur gemeinsam können wir die Aufgaben, die vor uns liegen, bewältigen. Begleiten sie das Vorhaben bitte in ihrer Fürbitte. Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Spenden für unsere Schlosskirche. Wenn Sie weitere Informationen haben möchten, können Sie sich gerne an mich wenden.